Hier kommt meine persönliche Liste mit den Sachen die mir aufgefallen sind. Sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht.
Was waren die Glanzlichter in Island?
- Ich konnte meinen ersten Polarfuch in freier Wildbahn sehen und auch Rentiere hatte ich noch nie „live“ gesehen.
- Ich liebe Wasserfälle und davon hat es unglaublich viele in Island, es ist unbeschreiblich.
- Tolle Landschaften, die schwer zu beschreiben sind, wenn man es nicht selbst erlebt hat
- Freundliche Leute – die Isländer sind wirklich gut drauf
- Fast alle können dermassen gut Englisch und nicht nur die jungen Leute.
- Kinder und Schulklassen sammeln in kleinen Gruppen Abfall oder mähen Gras oder jäten Unkraut. Das hat zur Folge dass alles sehr sauber ist und wenig Abfall rumliegt. (Und offensichtlich hält es auch viele davon ab ihren Abfall einfach in die Gegend zu werfen)
- Es hat wirklich unfassbar viele junge Mütter und viele schwangere Frauen in Island. Vielleicht ist das ansteckend? Aber die Nächte sind lang und es hat ein super Sozialsystem, das hilft ebenfalls
- Vier Wochen lang war es nie dunkel, meine Taschenlampe hätte ich zu Hause lassen können.
Was ist mir negativ aufgefallen?
- Der amerikanische Einfluss… dieser zeigt sich in verschiedenen Bereichen…Erstens fahren viele Isländer monströs grosse Autos, die bei uns schon als Monstertrucks durchgehen würden und jeden Smart überrollen könnten ohne dass der Fahrer etwas davon merken würde. Dabei ist das Benzin nicht billig (1.85 €).
- Wenn wir schon beim Auto sind – dieses lässt man laufen, wenn man shoppen geht… Abstellen ist ja scheinbar was für Anfänger!
- Der Hang zu Junkfood ist offensichtlich und teilweise auch sichtbar….
- Die Preise sind enorm hoch! Ich habe nix gefunden was billiger als bei uns gewesen wäre. Eine Pizza Margarita kostet rund 15 Euro und eine Portion Pommes mit Hamburger auch irgendwo zwischen 11 und 15 Euro. Und das sind die Preise auf der Strasse und nicht in einem ordentlichen Restaurant.
- Gemüse und Obst ist auch sehr teuer und oft nicht mehr wirklich frisch, wenn’s in den Regalen liegt. Speziell in den abgelegenen Orten.
- Und meine Nummer Eins in Sachen die ich nicht mochte ist der Wind…
- Gegenwind
- Seitenwind
- Wind der dich einfach von der Strasse drückt
- Wind der alle 2 Minuten die Richtung wechselt
- Wind der den Regen waagerecht ins Gesicht bläst
- Kalter Wind der dir jede Wärme aus dem Körper bläst
- Wind der dich auf einer geraden Strasse einfach stoppt usw…
Trotzdem hat es mir super gefallen. An die Naturgewalten gewöhnt man sich mit der Zeit und man lernt damit zu leben. Auch wenn’s teiweise wirklich hart ist. Aber auf dem Rad kann man die Insel einfach so erleben wie sie halt ist. Rau! Und manchmal auch sehr rau. Dabei war ich noch in der milden Jahreszeit dort. Da merkt man einfach mal wie schwer es für die ersten Siedler hier oben gewesen sein musste. Ich wollte nicht mit ihnen tauschen müssen.
3 Antworten auf „Sachen die mir auffielen in Island…“
Hi Jan, ich sehe du bist schon gelandet…Warum der frühe Abbruch? Wind?
Freu mich schon auf die Liveberichte nächste Woche beim Mittagessen. Sind schon Fotos online? Deine Gallerie braucht nämlcuh verdammt lange zum laden. Breche immer vorher ab.
Gruss
Malte
Ne ich war mit der Runde fertig und wollte nicht mit aller Gewalt noch irgendwas dranhängen. Das ist ja erstens nicht gerade billig da und zweitens konnte ich so noch was von der EM Stimmung in Basel mitnehmen.
Gallery Server ist defekt habe ich gehört. Da geht im Momen nix. Leider!
Hallo Jan,
auch von mir ein herzliches „Welcome back“. Habe zwar alle deine Berichte gelesen, bin aber überzeugt davon, dass du die nächsten Wochen noch länger als sonst beim Mittagessen brauchen wirst, da es sicher noch einiges gibt, was noch passiert ist und was du uns natürlich ausführlichst erzählen musst.
Gruss,
Andi