Unsere kleine Farm

Wir sind nun schon einen Monat auf der Farm unserer Freunde, die zumindest für schweizer Verhältnisse alles andere als klein ist. Die Farm ist 170 Hektar gross und hat im Moment 400 Kühe. Wir sind zwar noch keine Bauern geworden, helfen aber trotzdem mit und geniessen unser „normales“ Leben sehr.

Zusammen mit Lola gibt es vier Kinder im Haus und die Rasselbande hält alle in Schwung. Auch hier gibt es viel zu erleben und Lola hat grosse Freude an den vielen Tieren und ihren neuen Schwestern. Sie schaut immer ganz begeistert beim Füttern der beiden Schweine zu, vor allem wenn die laut grunzend und quiekend ihr Futter verschlingen. Die grossen Kühe findet sie ebenfalls ganz klasse.

Liliane hilft im Garten und im Haushalt, während Jan dabei hilft ausgbeüxte Tiere einzufangen, den Rasen zu mähen oder beim Schlachten zuschaut. Zu tun gibt’s immer genug auf so einer Farm und so macht uns das Warten auf Nanuk gar nicht so viel aus.

Obwohl die Verschifferei ordentlich an unseren Nerven zehrt und die Inder uns das Leben nach wie vor nicht leicht machen, versuchen wir die Zeit in Neuseeland zu geniessen. Aber es ist nicht leicht, wenn man täglich mit neuen negetiven Meldungen „beglückt“ wird. Wir hoffen, dass am Ende alles irgendwie gut herauskommt und die Kosten nicht allzusehr aus dem Ruder laufen werden.

Gerade gestern haben wir erfahren, dass der Mechaniker zu welchen wir Nanuk bringen wollen einen Unfall hatte. Auf ihn ist ein Baum gestürzt und er liegt nun für sechs Wochen im Krankenhaus. Irgendwie ist manchmal schon der Wurm drin.

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