Nanuk fährt in Neuseeland

Nachdem wir es am Mittwoch tatsächlich im vierten Anlauf durch die MAF-Inspektion geschafft hatten, kam am Donnerstag der Abschleppwagen um Nanuk in die Werkstatt zu transportieren. Jan konnte gleich mitfahren was super war, denn die Werkstatt liegt am entgegensetzten Ende von Auckland.

Das Getriebe war in der Zwischenzeit auch schon angekommen und so konnte im Unternehmen „neues Getriebe“ das nächste Kapitel aufgeschlagen werden. Nick der Sohn des Besitzers von Bramble Downs 4×4 war bereit, zusammen mit Jan das Auto wieder flott zu machen.

Man hatte uns in England bei Ashcroft mehrfach versichert, das neue Getriebe wäre „ohne Probleme“ einzubauen da es baugleich ist.

Wie war das mit dem alten Witz „was ist der Unterschied zwischen einem Storch? Beide Beine sind gleichlang besonders das Linke!“

Wir fanden schnell heraus, dass es sehr wohl Unterschiede gab und so etwas kostet immer viel Zeit. Zum Glück schlachten die bei Bramble Downs viele Landrover aus und es hat in der oberen Etage Haufenweise Ersatzteile. Nick trabte also immer wieder ab und zauberte diese Teile hervor damit wir weiterschrauben konnten. Irgendwann hatten wir das Getriebe und die Transferbox zusammen und konnten sie einbauen.

Das klappte am späten Freitag Abend und wir hatten Hoffnung, dass wir den Inspektionstermin am späten Freitag Mittag halten könnten. Jan konnte in der Nähe übernachten und am Freitag ging’s weiter und zwar gleich mit ein paar weiteren Überraschungen… Die Handbremse hätte angeschraubt werden sollen, aber zwei der vier Löcher waren an diesem Getriebe nicht vorhanden. Also war guter Rat teuer. Am Ende bauten wurde das entsprechende Teil am Getriebe abgenaut und neue Löcher gebohrt und Gewinde reingeschnitten. All diese kleinen Überraschungen kosteten weitere Zeit und irgendwann war klar, dass wir mehr Zeit brauchen würden.

Den Termin bei der Inspektion hatten wir sausen lassen und am Freitag Abend gegen 19 Uhr liessen es die Mechaniker gut sein. Glücklicherweise bot Nick Jan nicht nur ein Bett an, sondern auch am Samstag mit ihm weiterzuschrauben. Am Samstag Morgen wurden noch ein paar Kleinigkeiten, wie Blinker, Rückfahrlicht usw. gerichtet. Und tatsächlich konnte Nanuk und Jan noch zur Teststation zu fahren.

Dort bekam Nanuk die Registrationsplaketten und eine Liste, mit Sachen die noch gemacht werden mussten. Also ging’s danach zurück in Werkstatt und die groben Sachen wurden gerichtet. Wir haben 28 Tage Zeit um das alles zu reparieren und wollen am Dienstag zur Nachkontrolle gehen.
Denn am Montag ist hier Feiertag. Es geht also voran und wir sind zuversichtlich, dass wir bald fahren können. Immerhin durften wir das Auto „nach Hause“ fahren und es war toll mit Nanuk durch Auckland zu düsen.

3 Antworten auf „Nanuk fährt in Neuseeland“

Hallo traveller,

ich hoffe das wars dann wirklich mit den Reperaturen, puhh. Wie ist denn Auckland so?
Liebe Grüße aus dem winterlichen Schwarzwald!
Anja

Auckland ist schön, überall Wasser und viele Boote überall. Wird ja auch city of sails genannt. Die Reparaturen gehen voran und wir arbeiten die Liste ab, die uns aufgebrummt wurde.

Nanuk ist wieder bei euch und fährt! Alles andere macht ihr doch jetzt eh ganz locker. Geniesst es weiterhin, hier sacken die Temperaturen gerade in den Keller und mir ist’s schon wieder viel zu kalt.

Viele Grüsse,
Andi

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